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Förderkreis Speierling

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Meldung vom: Oktober 2010

Baum des Jahres 2011: „Die Elsbeere“ (Sorbus torminalis)
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Förderkreis Speierling begrüßt die Wahl!

Nachdem die Elsbeere (Sorbus torminalis) bereits mehrere Male als Kandidat für die Wahl zum „Baum des Jahres“ vorgeschlagen wurde, hat sie es endlich geschafft. Das Kuratorium Baum des Jahres wählte sie zum „Baum des Jahres 2011“. Der Förderkreis Speierling begrüßte die Wahl. Er setzt sich für die Erhaltung von Speierling und Elsbeere sowie anderer Sorbus-Arten ein.

 

Die Elsbeere ist als Sorbus-Art eng verwandt mit dem Speierling („Baum des Jahres 1993“) und der Vogelbeere. Auch die Elsbeere gehört wie der Speierling zu den seltenen und bedrohten Baumarten. Sie kommt aber in unseren Wäldern häufiger vor, als der Speierling. Die Elsbeere ist, anders als der Speierling, der auch häufig als Obstgehölze in der freien Landschaft vorkommt, meist nur als Einzelbaum in unseren Wäldern zu finden. Ihre Blätter sind denen des Bergahorns sehr ähnlich und ihre raue, braune Borke kann mit der Eiche verwechselt werden. Im Herbst aber, mit Beginn der Blattfärbung, hebt sie sich deutlich gegenüber anderen Bäumen hervor, da sich ihre Blätter sehr früh leuchtend rot färben. Zu erkennen ist die Elsbeere im Wald, wenn man sich die besondere Form ihres Blattes einprägt. Häufiger zu finden ist die Elsbeere in Mitteleuropa, speziell in Frankreich und auch im mittleren und südlichen Deutschland. Sie wächst vor allem auf nährstoffreichen, aber eher trockeneren Standorten.

 

Als Wirtschaftsbaumart ist die Elsbeere sehr interessant. Sie liefert das wertvollste Holz und aus ihren Früchten, die schwierig zu ernten sind, wird ein Brand hergestellt, der zu den teuersten Obstbränden gehört. Die reifen Früchte galten früher als Heilmittel gegen Ruhr und Cholera, daher der lateinische Artname „Sorbus torminalis“. Luther nennt 1526 als erster in der Literatur den bis heute üblichen deutschen Namen „Elsbeere“.

 

Da die Elsbeere mit Wärme und Trockenheit gut zurecht kommt, ist zu erwarten, dass sie unter den Vorzeichen einer Klimaerwärmung in unseren Wäldern auch als Wirtschaftsbaumart größere Bedeutung gewinnen wird.

 

Weitere Informationen zur Elsbeere finden Sie in der Broschüre der Stiftung Wald in Not „Seltene Bäume in unseren Wäldern – Erkennen, erhalten, nutzen“ zu erhalten bei der DBU Naturerbe GmbH - Projekt Wald in Not, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn. Bitte bei Bestellungen 0,85 € Rückporto in Briefmarken beifügen.

 

 

Poster
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Der Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat ein Poster zur Elsbeere herausgegeben. Es kostet 0,25 €, bei einer Abnahme von 30 Stück 0,20 €, zzgl. Porto und Verpackung. Bestellungen per e-mail an info@sdw.de. Bei Einzelbestellungen bitte einen Brief an SDW, Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn, schreiben und Briefmarken i. H. v. 2,20 € beifügen.

 

Nachfolgend können Sie das Poster als PDF-Datei herunter laden.

 

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Der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat ein weiteres Poster zur Elsbeere in Nordrhein-Westfalen herausgegeben, das beim Landesverband NRW der SDW, Ripshorster Str. 306, 46117 Oberhausen, erhältlich ist. E-mail: info@sdw-nrw.de. Internet: www.sdw-nrw.de.

 

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Konto: 716 377 001
BLZ: 265 800 70
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